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News | Aktuelles 2018

Einen guten Start in unserer DRK Kita


Ein neues Kita-Jahr hat begonnen. Die ersten aufregenden Tage sind von der Eingewöhnung der neuen Kinder geprägt. Für viele Kinder war es die erste Trennung von zu Hause. Wir helfen den Kindern dabei, dass sie in unserer Kita „ankommen“ und sich wohlfühlen – jedes in seinem Tempo. Wir verfügen über gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher mit viel pädagogischer Erfahrung und Empathie. Daher sind wir zuversichtlich, dass die Eingewöhnung mit Unterstützung von Eltern und Familien gut gelingt.

Auch die älteren Kinder mussten sich wieder an den Tagesablauf mit seinen Regeln erinnern. So manches ist über die Ferien in Vergessenheit geraten. Daher ist der Beginn des Kita-Jahres für alle Kinder und Eltern, aber auch für die Mitarbeitenden eine aufregende Zeit.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrem Engagement unterstützen – bei Festen und Veranstaltungen, im Elternbeirat und mit Ihren guten Ideen. Wir haben für Ihre Fragen und Anregungen, aber auch für Sorgen, Nöte oder Kritik immer ein offenes Ohr.

Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien einen guten Start ins neue Kita-Jahr!

 

„Die Natur steckt voller Wunder“

Natur pur erleben die Kinder beim Verein Primelgrün. Hier hat sich eine Schwalbenschwanz-Raupe am Stängel einer Fenchelpflanze verpuppt.

Ein bisschen versteckt abseits der Grafenheider Straße in Schildesche findet man einen wahr gewordenen Kindertraum. Wenn man den kleinen, von Büschen und Bäumen umsäumten Weg durchschreitet, öffnet sich das Blätterdach hin zu einem Areal, dessen Name „Zauberwaldgarten“ Programm ist. Seit 2016 verwandelt der Verein „Primelgrün“ eine rund 5.000 Quadratmeter große ehemalige städtische Ackerfläche in der Nähe des Obersees in eine grüne, naturnahe Oase. Kinder der Kita Heeper Strolche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben dort fünf Freitage erlebt, die voller Abenteuer in und mit der Natur steckten.

Ein Muss für die elf Mädchen und Jungen ist dabei stets: Wetterangepasste Kleidung. Ohne Regenzeug, feste Schuhe, Sonnenkäppi und Wechselwäsche geht hier nämlich gar nichts. Denn bei Primelgrün macht man sich so richtig schön schmutzig. Egal, ob sich die Kids in der „Matschkuhlensuhle“ im Lehm wälzen, krabbelnde Käfer beobachten, Blumenkränze flechten oder sich im Wald die Erdrutsche hinunterstürzen: Sie erleben hier Dinge, die für die Stadtkinder von heute nicht mehr selbstverständlich sind. „Die Kinder verwildern hier sehr schnell“, sagt Naturerlebnispädagogin Anke Krieger schmunzelnd. Sie und ihre Mitstreiter wollen Kindern und Erwachsenen die Natur mit vielfältigen Angeboten näher bringen „Neugierde und das Interesse an der Natur sind menschliche Urbedürfnisse“, sagt Krieger.

Immer wieder macht die Ergotherapeutin die Kinder auf Naturphänomene aufmerksam. Etwa auf eine von drei Schwalbenschwanz-Raupen, die sich am Stängel einer Fenchelpflanze verpuppt hat. „Die sitzt dort, weil Fenchel so süß schmeckt. Wollt ihr mal probieren?“. Jetzt führen die Mädchen und Jungen die Schafe Luna, Sternchen, Flecki und Cappuccino auf ihre Weide. Dort dürfen sie sie mit Mais füttern, erst aus der Schale und dann ganz vorsichtig mit der Hand. Und was fressen Schafe noch. „Gras“, wissen die Kinder. Die sind schon etwas traurig, weil sie sich heute zum letzten Mal im Zauberwaldgarten treffen. Es wird der „wunderbare Abschlussfesttag“ gefeiert. Mit Lagerfeuer und selbst gemachtem Stockbrot. Und weil Mehl und Teig nach dem Kneten hartnäckig im Gesicht und an den Händen kleben, wird sich mit Naturseife aus Birkenblättern gewaschen. Noch Holz für das Lagerfeuer und allerlei wohlschmeckende Kräuter wie Zitronenmelisse und Minze für die Limonade gesammelt, dann kann es losgehen.

Aus der Gruppe ist eine richtige „eingeschworene Gemeinschaft“ geworden, hat Erzieherin Ilona Grabsch festgestellt. Kinder, die bisher in der Kita wenig Berührungspunkte gehabt hätten, seien über das Projekt miteinander ins Gespräch und ins Spielen gekommen. „Ein toller Start für die Kinder, die nach den Ferien gemeinsam die Vorschulgruppe besuchen werden“, findet Grabsch. Die Erzieherin ist begeistert von den naturpädagogischen Projekttagen. „Die Natur steckt voller Wunder. Man muss den Kindern Möglichkeiten geben, diese zu entdecken“. Das Projekt „Primelgrün“ wurde durch Spenden vom Förderverein der Kita und des Logistikunternehmens Kühne und Nagel ermöglicht.

Mehr Infos unter: www.primelgruen.de

 

Von Freundschaft und Spaß mit der englischen Sprache

Annie und Alex alias Christina und Christoph Fliether erleben auf dem Spielplatz spannende Abenteuer.

Laut und fröhlich geht es immer zu, wenn Annie und Alex zu Besuch sind. Sie sind die Helden der Geschichte, die rund 70 Vorschulkinder aus sieben DRK Kitas seit acht Monaten spielerisch an die englische Sprache heranführen. Als Höhepunkt und Abschluss des diesjährigen Early English-Programms spielen sie das Early-English-Musical. Erzählt wird die spannende Geschichte von Annie und Alex, die mit ihren Freunden bei ihrer Reise durch das Rainbow Land viele Abenteuer erleben.

Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm. „Ten little fingers“, „English is easy“ oder „Birthday Song“ – Man merkt, dass die DRK Kids nicht nur eine Menge Spaß beim Singen der Lieder haben. Sie können schon erstaunlich viel Englisch sprechen und auch verstehen. Deswegen bauen die Darsteller Christopher und Christina Fliether auch immer wieder englische Worte und Redewendungen in ihr Schauspiel ein, die sie dann sofort übersetzen.

Ein Vorgehen, das auch in den Einrichtungen des DRK Kreisverbandes Bielefeld angewendet wird. „Kinder lernen ganzheitlich und spielerisch“, erklärt Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse. „Beim Early English arbeiten wir daher mit Gestik, Mimik, Musik und Bewegung“. Wie gut das funktioniert, kann man erkennen, wenn Alex den Kindern seinen Freund, das Pferd („horse“) vorstellt. Sein Fell ist… „brown!“ (rufen die Kinder), die Mähne „white!“ und die Punkte auf dem Fell „red!“ und „green!“. Alles richtig gemacht und weil es so schön war, singen alle „Beautiful colours“.

Wie im echten Leben gibt es auch bei Annie und Alex Streit, bis Theo aus dem Publikum schließlich vorschlägt: „Wollt ihr nicht Freunde sein? Freunde sind doch immer nett zueinander“. Das können die Schauspieler natürlich nicht unkommentiert lassen. „Wir müssen immer individuell auf die Kinder reagieren“, erzählt Christoph Fliether, „das ist in jeder Vorstellung anders“. Seit 2013 wird das Musical mit ihm als Hauptdarsteller bei den Bielefelder DRK Kitas aufgeführt. Im zweiten Jahr dabei ist seine Frau Christina Fliether: „Wir haben ja unseren Fahrplan im Kopf und wissen daher genau, wo wir hinwollen“.

Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt. Seit 2009 nehmen Kinder aus Bielefelder DRK Kitas im letzten Kindergartenjahr an dem Programm teil.

 

„Wasser marsch!“ in der DRK Kita Heeper Strolche - Kühne und Nagel spendet 2.500 Euro für Wassermatschanlage

Und schnipp: Ludwig (vorne, v. l.), Zoe-Ann, Petrick, Mia, Giuliana, Michelle und Marlon warten schon ungeduldig darauf, dass Marita Gelbe-Kruse (DRK), Jörg Pätschke (Kühne und Nagel) und Ilona Grabsch die Wassermatschanlage offiziell freigeben.

Ohne Hilfe können große Wünsche oft nicht erfüllt werden. Für die Kita Heeper Strolche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) war eine Wasserspiel- und Sandmatschanlage ein solcher Wunsch. Mithilfe des Logistikunternehmens Kühne und Nagel aus Bielefeld konnte das Spielgerät jetzt offiziell in Betrieb genommen werden. Es hatte 2.500 Euro spendiert und damit den Bau ermöglicht.

Mit dem Kommando „Wasser marsch!“ ließ Key Account Manager Jörg Pätschke das erste Wasser durch die Rinne aus Robinienholz fließen. Seit sechs Jahren verzichtet die Bielefelder Kühne und Nagel-Niederlassung darauf, im Vorfeld des Weihnachtsfestes eine Veranstaltung für ihre Geschäftspartner auszurichten. Stattdessen wird ein Betrag an Bielefelder Institutionen gespendet. „In unserem Fokus steht dabei die Förderungen von Kindern und Jugendlichen“, erklärt Pätschke.

„Für unseren kleinen Außenbereich ist die Anlage sozusagen das Tüpfelchen auf dem i“, sagt Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse. Der Kita-Garten solle zur Bewegung und zum Erleben mit allen Sinnen anregen. Das Element Wasser fehlte dabei bisher. „Da musste an heißen Tagen immer der Gartenschlauch herhalten“. Jetzt können die Heeper Strolche bei (fast) jedem Wetter nach Herzenslust mit Sand und Wasser spielen und sich ausprobieren. Ein kleiner Teilbetrag der Spende soll zudem den vier- und fünfjährigen Kindern der Einrichtung naturpädagogische Waldtage beim Schildescher Verein Primelgrün ermöglichen.

Experimente - nicht nur mit Wasser und Sand - sind ein fester Bestandteil im Kita-Alltag. Seit vielen Jahren forschen die Strolche-Kinder regelmäßig zu den Themenbereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik. 2013 wurde die Kita erstmalig als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet.

2007 wurde die DRK Kita Heeper Strolche als dritte DRK-Kita im Bielefelder Stadtteil Heepen eröffnet. In der Einrichtung werden in zwei Gruppen rund 40 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt betreut. Der DRK Kreisverband Bielefeld ist Träger von acht Kitas im Stadtgebiet, die mehr als 500 Kinder besuchen.

 

 

Erzieher sein ist mehr als nur Spielen

Fast 11 Jahre liegen zwischen dem großen und dem kleinen Foto, das Mika (v. l.) und Jannis bei der Eröffnung der DRK Kita Heeper Strolche im September 2007 zeigt.

Ein besonderes Wiedersehen gab es jetzt in der Kita Heeper Strolche: Mika (14) und Jannis (13), haben die Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) besucht. Die Schüler der Felix-Fechenbach-Gesamtschule in Leopoldshöhe sind beide Kita-Kinder der ersten Stunde. Nach fast 11 Jahren haben sie den Boys‘ Day in der Kita verbracht, um in das Berufsfeld des Erziehers hineinzuschnuppern.

Erstaunt waren die beiden Achtklässler, wie schnell sie von den Kindern akzeptiert wurden. „Das kann man in der Tat nie vorhersehen und hat bei den beiden richtig gut geklappt“, resümiert Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse. Sie gibt Jugendlichen gerne die Gelegenheit, einen Tag in der Kita zu verbringen. „Das hilft den jungen Menschen bei der beruflichen Orientierung und uns  bei der Nachwuchsgewinnung“. Schließlich sei Erzieher ein schöner Beruf, in dem auch Männer als Vorbilder für die Entwicklung der Kinder wichtig sind, sagt Gelbe-Kruse.

Und wie war der Tag so? „Vorher habe ich gedacht, ist doch easy, den ganzen Tag zu spielen“, sagt Jannis. Egal ob Brett- oder Gruppenspiele, Sport in der Turnhalle oder gemeinsames Lego-Bauen: „Erzieher sein ist viel mehr“. „Man muss gerecht, aber auch mal streng sein, Kinder trösten oder Kompromisse finden und einfach alles erklären“, erzählt Mika. „Es ist auch oft laut und unruhig“. Ganz schön anstrengend, sind sich die beiden einig.

Eine Ausbildung zum Erzieher können sich die Schüler nach dem Schnuppertag eher nicht vorstellen. Jannis will in der 9. Klasse ein Praktikum bei der Polizei machen und Mika am liebsten als Mechatroniker arbeiten. „Mein Respekt vor diesem interessanten Beruf ist aber deutlich gestiegen“, räumt Jannis ein. Und das Wiedersehen mit der Kita und den früheren Erziehern fanden beide richtig schön. „Es war schon ein komisches Gefühl“, sagt Mika. „Früher habe ich gedacht, die Tische sind riesig“.

Der Boys' Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

 

Mutig und selbstbewusst mit „Bärenstark“

Bärenstarke Heeper Strolche: Cyra (v. l.), Finnlay, Finn-Luca, Azra, Nawres, Lea, Asya und Emily
Eine Vertrauensübung: Amira (v. l.), Nawres und Azra lassen Lea nicht fallen.
Hoch das Bein: Spielerisch schult Trainer Stefan Gröger die motorischen und koordinativen Fähigkeiten, hier von Lea (Mitte) und Cyra.

Mutig und selbstbewusst aufzutreten, Regeln und Grenzen einzuhalten sowie anderen zu helfen: Das haben neun Vorschulkinder in der Kita Heeper Strolche des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in den vergangenen vier Wochen gelernt. Sie sind „bärenstark“. So nämlich heißt das speziell für angehende Schulkinder entwickelte Selbstbehauptungsprogramm der Sportjugend Bielefeld.

Bereits im vierten Jahr nehmen die Heeper Strolche an dem Programm teil. Von Anfang an und mit viel Spaß und guter Laune dabei ist Stefan Gröger. Der „Bärenstark“-Trainer ist Kampfkunst Fachsportlehrer aus dem Verein TAO Bielefeld, einem Kooperationsverein der Sportjugend Bielefeld: „Das Programm schult die motorischen und koordinativen Fertigkeiten, fördert aber auch emotionale, kognitive und soziale Aspekte“.

Altersgerechte Bewegungs- und kleine Raufspiele auf der Matte sollen den Mädchen und Jungen, die ab Sommer 2018 die Schule besuchen werden, helfen, sich selbst zu behaupten. „Gleichzeitig werden sie für Werte wie Hilfsbereitschaft, Mut und Respekt sensibilisiert“, erklärt Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse.

Eine gute Vorbereitung für einen bärenstarken Start in die Grundschulzeit. Das finden auch die kleinen Kursteilnehmer, die mit Feuereifer dabei waren und am letzten Tag stolz ihre Teilnahme-Urkunden präsentierten.

 

Oster-Zeit ist Bastel-Zeit

Sie benötigen Gipsbinde, Luftballons und Wasser.
Gipsbinde überlappend auf dem Ballon feststreichen.
Luftballon aus der Gips-Eierschale entfernen
Hier einige Dekorations-Ideen

Bald schon steht Ostern vor der Tür. Nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen bereitet es Freude, wenn farbenfrohe Osterdekoration das Zuhause schöner macht. Diese gemeinsam mit den Kindern zu basteln, macht jede Menge Spaß! Und ganz nebenbei vergeht die Zeit bis zum Fest wie im Flug.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Freude mit dem Bastel-Tipp Ihrer DRK Kitas:

Osternest im Gips-Ei

Sie benötigen

  • Gipsbinde (aus der Apotheke)
  • Kleine Luftballons
  • Dekomaterial wie Ostergras, Moos, Rinde, Eier, Zweige, kleine Blumen, Osterdeko, …
  • Wasser

Vorbereitung

  • Gipsbinde in etwa 4 x 4 cm große Stücke schneiden
  • Wasser in ein Schälchen füllen
  • Dekomaterial bereitlegen

So geht´s

  • Luftballon zur gewünschten Größe aufblasen und verschließen
  • Gipsbindenstücke in Wasser tauchen und überlappend auf der unteren Hälfte des Luftballons verstreichen
  • Etwa drei bis vier Schichten übereinanderkleben
  • Etwa eine Stunde trocknen lassen
  • Luftballon entfernen, bei Bedarf vorher die Luft rauslassen (mit Schere den Knoten aufschneiden)
  • Die so entstandene Gips-Eierschale kann jetzt nach Lust und Laune befüllt und dekoriert werden.

Schon fertig!

 

Was tun, wenn das Wetter schlappmacht?


Ja, es ist Winter, also eigentlich… Wenn man sich umhört, scheint dieser Winter allerdings einen besonderen Namen zu haben: „Mistwetter“. Was tun mit den lieben Kleinen, wenn es kalt ist und der Wind den Regen in Böen über die Straßen peitscht? Wenn es draußen früh dunkel und ungemütlich ist und überhaupt?

Schlechtes Wetter ist kein Grund, den lieben langen Tag oder gar ein ganzes Wochenende in der Wohnung zu verbringen. Wozu gibt es schließlich wetterfeste Kleidung und warme Stiefel? Daher das Wichtigste vorab: Raus mit Ihnen und Ihren Kindern an die frische Luft! Damit tun Sie sich selbst, besonders aber Ihren Sprösslingen richtig Gutes. Draußen spielen bei Wind und Wetter stärkt den Körper Ihres Kindes. Erkältungen drohen eher dann, wenn sich ihr Kind hauptsächlich drinnen aufhält und nicht abgehärtet ist. Von der Bewegung profitieren Knochen, Muskeln, das Gehirn, der Gleichgewichtssinn und die Durchblutung. Das gemeinsame Spiel im Freien macht Spaß und fördert das Miteinander. Und wie schön, wenn der Nachwuchs abends ausgeglichen, zufrieden und ausgepowert ins Bett fällt!

Ihnen fehlen die Ideen und der Spielplatz um die Ecke ist längst schon ein alter Hut? Ein Grund mehr, einmal den Park zu besuchen. Erklären Sie Ihrem Kind, wie sich die Natur im Laufe des Jahres verändert und warum der kleine See um die Ecke jetzt zufriert. Suchen Sie gemeinsam Stöcke, Steine, Regenwürmer und Schnecken im Wald. Denken Sie sich lustige Namen für Pfützen aus, bevor Sie mit Anlauf hineinhüpfen. Fangen und trinken Sie Regentropfen oder erfinden Sie Regenlieder. Gemähte Felder und Wiesen bieten jetzt viel Platz zum Toben oder zum Drachensteigen. Im Tierpark Olderdissen kann man auch im Winter viele Tiere bestaunen. Anschließend gibt es nichts Schöneres, als mit Mama und Papa nach einem Spaziergang oder Toben im Freien auf der Couch bei warmen Tee oder Kakao zu kuscheln und das Lieblingsbuch zu lesen.

Was aber tun, wenn es draußen stürmt, regnet oder schneit und die Welt mal wieder untergeht? Ein Klassiker: Mit Decken und Kissen, mit Tischen, Stühlen und Kommoden ein dunkles, geheimnisvolles Versteck bauen. Oder einen großen Karton nehmen, anmalen und anschließend ein gemeinsames Picknick im neuen Haus veranstalten. Die Sonne will sich nicht zeigen? Malen Sie sie doch mit Fingerfarben an die Fenster! Die meisten Kinder backen auch für ihr Leben gern – nicht zuletzt deshalb, weil man die Reste vom leckeren Teig am Rührlöffel und in der Schüssel anschließend immer abschlecken darf. Soll es etwas ruhiger zugehen, bieten sich Brettspiele an. Schlechtes Wetter ist auch ideal, um mal wieder eine Geschichte vorzulesen oder sich sogar selbst eine auszudenken. Malen, Basteln, mit dem Lieblingsspielzeug spielen – oft finden Kinder auch selbst eine Beschäftigung.

Fällt Ihnen und Ihrem Nachwuchs die Decke auf den Kopf? Bielefeld hat vieles zu bieten, das nicht immer teuer ist: Besuchen Sie die Sparrenburg, das Naturkundemuseum, die Kunsthalle, das Puppentheater oder das Bauernhausmuseum. Auf den Internet-Seiten finden sich häufig spezielle Angebote für Kinder und Eltern. Wer es sportlich mag, kann sich auf der Oetker-Eisbahn, im Schwimmbad, beim Bowlen oder auf verschiedenen Indoor-Spielplätzen austoben. Sie werden sehen, der Winter ist gar nicht lang genug, um alles auszuprobieren. Aber der nächste kommt bestimmt!