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News | Aktuelles 2015

Bau der neuen DRK Kita Bullerbü in Sennestadt hat begonnen


Wir freuen uns auf eine weitere DRK Kita in Sennestadt. Der Träger der Kita wird die DRK Soziale Dienste OWL gGmbH sein.

Der Spatenstich zum Bau der DRK Kindertagesstätte Bullerbü erfolgte am Montag, 07.09.2015. Im Mai 2016 wird die DRK Kita Bullerbü als „Gesundheitskita für Kinder und Familien“ in Bielefeld im Stadtteil Sennestadt eröffnen. Sie liegt dort am Grünzug des Bullerbachtals in unmittelbarer Nähe zur Quelle. Die Kita ist Teil eines Wohnquartiers, das in der kommenden Zeit ebenfalls neu errichtet werden soll. Wenn der Bau wie geplant verläuft werden wir ab Mai 2016 neue Plätze für 74 Kinder im Alter von 0,4 bis 6 Jahren anbieten.

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Musik im Blut - DRK Kita Heeper Strolche besucht erstes Bielefelder Singfest

Sing!Fest Oetkerhalle HS 09 2015: Vorschulkinder auf Tour: Lina (von links), Dimitry, Ronny, Samantha, Luis, Milina und Melda po-sieren für das Gruppenfoto mit Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse und Erzieherin Ilona Grabsch vor dem imposanten Portal der Oetkerhalle.
Finale auf der großen Bühne: Gemeinsam mit anderen Gesangsgruppen bilden die Heeper Strolche (oben links) ein Menschenorchester im Großen Saal der Oetkerhalle.

„Wir wollen alle singen“ – schon auf dem Weg durch das Treppenhaus der Oetkerhalle stimmen die Kinder verschiedener Bielefelder Kitas in den Gesang ihrer Singleiterin Annadora Reimer ein. Mit dabei sind die zukünftigen Schulkinder der DRK Kita Heeper Strolche. Für die Gruppe ist es die Auftaktveranstaltung im Rahmen ihrer Vorschulvorbereitung. Gemeinsam mit rund 80 Kindergarten- und Grundschulgruppen und insgesamt 3.000 kleinen und großen Sängern nehmen sie am ersten Bielefelder Singfest teil.

Sichtlich beeindruckt vom Ambiente der Oetkerhalle betreten die Nachwuchssängerinnen und -sänger den Kleinen Saal. Vokalpädagogin Annadora lässt erst gar keine Ehrfurcht aufkommen: „Wie seid ihr hierhin gekommen?“ fragt sie. „Mit dem Zug? Zu Fuß? Oder mit dem Hubschrauber?“ Vielstimmiges Gelächter. „Also ich bin mit dem Bus gekommen“, erzählt die Leiterin der Chorschule Brackwede und hat damit geschickt den Bogen zum ersten Lied gespannt. Begleitet von Gitarrist Philipp und Sängerin Carolin stimmt sie das Buslied an. Doch halt: Der Busfahrer fehlt. Kurzerhand wird Erzieherin Ilona Grabsch in ihre Rolle eingewiesen. Bei der Strophe „Die Kinder im Bus, ja, die sind so laut“ wackeln die Wände, so engagiert sind alle bei der Sache.

Szenenwechsel: Jetzt sind die Kinder mit Cowboy Bill unterwegs durch die Prärie. Schnell übt Annadora eine Runde Lasso werfen mit den kleinen Cowboys und -girls und los geht´s. Der Kleine Saal wird zum Wilden Westen. Die Mädchen und Jungen singen und zeigen gestenreich, was Cowboy Bill so alles drauf hat. Gut, dass Bill nicht nur reiten, schießen oder trinken kann, sondern am Ende erstmal eine Runde schlafen muss. Das gibt allen Zeit für eine kurze Verschnaufpause.

 „Wisst ihr, was ein Orchester ist?“ fragt Annadora. Die Kinder zählen verschiedene Instrumente in einem Orchester auf. Die Gesangslehrerin aber wartet mit einer Überraschung auf: “Ihr alle seid ein Instrument“, erklärt sie.

Als großes Menschenorchester dürfen sie gemeinsam mit anderen Gesangsgruppen auf der Bühne des Großen Saales musizieren. „Ich brauche kein Orchester, ich hab Musik im Blut“ singen sie aus voller Kehle und stampfen, klatschen und schnalzen, was der Körper hergibt. „Ein Erlebnis, dass sicher keines der Kinder so schnell vergessen wird“, sind sich die Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse und Erzieherin Ilona Grabsch einig.

Große Bühne für die Kleinen - Strolche tanzen beim Heeper Ting

Selbst gebastelter Kopfschmuck: Zur Feier des Tages hatten sich die Strolche fein gemacht.
Geschafft: Die stolzen Kinder präsentieren sich dem Heeper Publikum.

Eine gelungene Premiere feierte die DRK Kita Heeper Strolche auf der Festbühne beim diesjährigen Heeper Ting. Mit einer fröhlichen Tanzdarbietung erfreuten die drei- bis sechsjährigen Kinder Eltern, Familien, Freunde und das heimische Publikum. Drei Wochen lang hatten sich die kleinen Tänzer auf ihren großen Tag vorbereitet, in der Endphase sogar jeden zweiten Tag geprobt. „Die Vorbereitung des Auftritts während der Eingewöhnungszeit war schon eine besondere Herausforderung für uns“, sagte Erzieher Uwe Hacker. Dank einer engagierten Teamleistung und hochmotivierter Kinder meisterten alle die Probenphase mit Bravour und fieberten dem Ting-Wochenende entgegen.

Endlich war der große Tag gekommen. „Das war wirklich mutig von den Kindern, sich vor so vielen Zuschauern auf die Bühne zu stellen“, erzählt Hacker stolz. Und damit dem ein oder anderen nicht doch versehentlich das Herz in die Hose rutschte, hatte er Verstärkung mitgebracht: Handpuppe Henry, selbst Kindergartenkind und Nachfahre des Rotkreuz-Gründers Henry Dunant. Henry verriet Moderator Björn Sassenroth, dass die Strolche ein Lied sängen, dass es noch gar nicht gäbe, das „Lied über mich“. Und schon ging es los: Konzentriert, aber mit viel Spaß zeigten die Strolche ihr Können. Zweisprachig ging es dann ins Finale. Mit dem türkisch-deutschen „Sap-sap Klapp-klapp-Tanz“ animierten die Kinder das Publikum zum Mitmachen und ernteten im Anschluss den hochverdienten Applaus.

„Wir wollten damit zeigen, wie Musik über die Grenzen hinweg verbinden kann“, sagte Hacker. Manchmal sei es gar nicht schwer, etwas gemeinsam zu tun, auch wenn man die Sprache des anderen nicht verstehe. „Die türkische Version wird von unseren Kindern übrigens im Alltag häufiger gesungen“, erzählt der Erzieher und schmunzelt. Zur Belohnung gab es für die Tänzer ein dickes Eis. „Wir sind stolz auf die Kinder und froh, dass wir mitgemacht haben“.

Ein Bollerwagen für die Heeper Strolche

Ab geht die Post: Ronny (von links), Can und Nela freuen sich über den neuen Bollerwagen für ihre Kita, den Willi Weichert (hinten) gespendet hat.

Über einen Bollerwagen konnten sich die Kinder der DRK Kita Heeper Strolche freuen. Gespendet hat diesen Willi Weichert. „Meine Enkelkinder sind aus dem Bollerwagen-Alter raus“, sagt der rüstige Rentner. Zuvor möbelte er das Gefährt auf, erneuerte und lackierte mit viel handwerklichem Geschick die Holzbauteile auf dem Fahrgestell. Jetzt sieht der Wagen aus wie neu.

Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse freut sich über die Spende: „Wir unternehmen mit den Kindern oft Ausflüge in die nähere Umgebung, auf Spielplätze oder in den Wald“. Dabei müsse immer viel „mitgeschleppt“ werden, bespielweise Getränke oder Spielzeug. Durch den Bollerwagen wird das nun leichter. „Ab und an werden die Kinder den Wagen sicher auch zur Verschnaufpause als bequemes Reisegefährt nutzen“, sagt Gelbe-Kruse und lacht. Willi Weichert wird es freuen.

DRK Kita Heeper Strolche ist „Haus der kleinen Forscher“

Kleine Forscher ausgezeichnet: Netzwerkkoordinatorin Ariane Wehmeier (rechts) überreicht Projektmitarbeiterin Stefanie Theiler-Friedrich (von links) und Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse Zertifikat und Plakette zum „Haus der kleinen Forscher“
Ganz schön schleimig: Melda bestaunt die Schnecken im selbst ausgestatteten Terrarium

Großes Lob für kleine Forscher – und für ihren Kindergarten: Die DRK Kita Heeper Strolche wurde erneut zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Die gleichnamige Stiftung würdigte damit das kontinuierliche Engagement in der Förderung frühkindlicher naturwissenschaftlicher, mathematischer und technischer Bildung.

Das Zertifikat wird nach festen Qualitätskriterien vergeben und für zwei Jahre verliehen. Erzieherinnen und Erzieher bilden sich dabei regelmäßig fort, um mit den Kindern auf Entdeckungsreise durch die Welt der Naturwissenschaften zu gehen. Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen beobachten und erforschen sie Phänomene des Alltags.

Projekte rund um die Schnecke und zum Thema Ernährung haben der Einrichtung die Zertifizierung ermöglicht. Salzkristalle züchten, Geisterspucke oder Knete herstellen, die Kapillarkraft von Pflanzen erforschen oder Schnecken im selbst eingerichteten Terrarium beobachten: Die Liste spannender Experimente war lang. Täglich erzählten die zwei- bis sechsjährigen Forscher über ihre Beobachtungen, dokumentierte das Kita-Team die Ergebnisse.

Dass die DRK Kita Heeper Strolche durch das lokale Netzwerk Lippe Bildung eG schon zum zweiten Mal das Zertifikat erhält, ist durchaus etwas Besonderes. In allen Kitas des Kreisverbandes Bielefeld des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) werde zu naturwissenschaftlichen Themen geforscht, sagt Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse. „Drei der acht Kitas sind inzwischen sogar zertifiziert“. Neben den Heeper Strolchen sind dies die DRK Kita und Familienzentrum Nestwerk und die DRK Kita Lummerland in Heepen.

Freundschaft, Lieder und Abenteuer - Annie- und Alex-Musical zu Gast beim DRK

Begeistert: Rund 80 Vorschulkinder aus Bielefelder DRK Kitas verfolgten die spannenden Abenteuer von Annie und Alex.
Mitreißend: Christoph Fliether und Sabine Sturm spielten mit vollem Körpereinsatz.
Ganz nah dran: Stolz präsentieren sich die Absolventen des diesjährigen Early English Programms mit den Schauspielern.

Aufgeregt sitzen rund 80 Vorschulkinder – erstmalig aus allen Bielefelder DRK Kitas - mit ihren Familien in der Aula der Luisenschule II. Zum Abschluss des diesjährigen Early English-Programms haben sich Annie und Alex angekündigt. So heißen die Helden der Geschichte, die die Kinder in den vergangenen acht Monaten spielerisch an die englische Sprache herangeführt haben. „English is easy“ tönt es spontan aus den Reihen der Kinder. Jubel brandet auf, als Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse die Hauptdarsteller endlich ankündigt.

„Hallo Spielplatz“, ruft Annie. Auf ihrem Lieblingsspielplatz backt sie einen Kuchen für Daisy doll und teddy bear. Alex, gerade aus der Stadt aufs Land gezogen, kann sich mit der neuen Umgebung noch nicht so recht anfreunden. Und zunächst läuft das Kennenlernen der beiden nicht so rund. Dabei kokettiert die Inszenierung liebevoll mit Mädchen- und Jungen-Klischees. „Der Spielplatz gehört mir“, „Mein Koffer ist schöner“, „Dafür ist meine Kiste größer“ – während Annie und Alex spielerisch streiten, merken sie schnell, dass sie Freunde sein wollen. Ein aufregender Tag auf dem Spielplatz beginnt, an dem die beiden Kinder spannende Abenteuer erleben. Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm. „Ten little fingers“, „English is easy“ und „Beautiful colours“. Die kleinen Zuschauer singen alle Lieder begeistert mit.

Viel zu schnell geht ein schöner Nachmittag zu Ende. Und als sich die Bühnenfiguren Annie und Alex für den nächsten Tag verabreden, stimmt ein feines Kinderstimmchen im Publikum „Goodbye, see you later“ an. Das ist der Augenblick, in dem Alex alias Christoph Fliether aus seiner Rolle fällt: „You´re so sweet“ entschlüpft es ihm. Später verrät er: „Man muss Antennen für das Publikum entwickeln“. Solche Situationen müssten er und seine Schauspielkollegin Sabine Sturm einfach honorieren. „Manchmal braucht das Publikum mehr, manchmal weniger“, sagt Sturm.

Aber heute bei dieser tollen Stimmung sei es ganz leicht gewesen, sind sich beide einig und lächeln.

Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt. Kinder aus Bielefelder DRK Kitas nehmen im letzten Kindergartenjahr an dem Programm teil.

Ein Tag im Tierpark Olderdissen - DRK Kita Heeper Strolche macht einen Ausflug

Mutig: Anastasia und Dimitry füttern einen neugierigen Hirsch
Kinderglück: Charlotte hat sich im Streichelzoo in ein Lämmchen verguckt
Müde gespielt: Jaden (von links) und Ogulcan sind total k.o.

Auch wenn der alljährliche Ausflug in den Tierpark Olderdissen bei den Heeper Strolchen schon lieb gewordene Tradition geworden ist: Der damit verbundenen Aufregung bei den kleinen Ausflüglern tut das keinen Abbruch. Ausgestattet mit bunten Warnwesten und gut gefüllten Rucksäcken machen sich 33 Kinder und neun Erwachsene mit dem Bus auf den Weg in den Tierpark.

Nach einem ausgiebigen Frühstück an der frischen Luft gehen die Kinder in drei Gruppen auf Entdeckungstour. Tiere begegnen den Strolchen überall: Schwimmgewandte Fischotter, großäugige Uhus, putzige Murmeltiere oder gewaltige Wisents. Besonders bestaunt werden die Bären Jule und Max und ein Pfau, der sich gleichsam zur Feier des Tages vor den Kindern in Positur wirft und sein Rad schlägt. Für Abwechslung und viel Spaß sorgt der kleine Kletterpfad, der die kleinen Alpinisten vor immer neue Herausforderungen stellt.

Gegen Mittag fallen alle Gruppen hungrig im Restaurant Meierhof ein, um sich dort mit Bockwurst und Pommes frites zu stärken. Danach werden die Kleinen von ihren Eltern abgeholt, während die Großen den Spielplatz stürmen und in Kleingruppen die Kaninchen und Meerschweinchen besichtigen. Erzieher Uwe Hacker spendiert Automatenfutter und viele mutige Kinder füttern die Ziegen und ihren Nachwuchs. Nicht genug bekommen die kleinen Tierparkbesucher vom neuen Wasserspielplatz. Im nebenan platzierten Waschbecken können sich alle nach dem Besuch des Streichelzoos - samt Fütterung und ausgiebiger Streicheleinheiten - die Hände waschen. Am Ende dieses aufregenden Tages schlafen viele Kinder auf der Rückfahrt im Bus ein und werden angefüllt mit vielen schönen Erlebnissen ihren Eltern übergeben.

„Es war ein toller Tag, an den sich die Kinder sicher noch lange erinnern werden“, resümiert Uwe Hacker und wartet noch mit einer Anekdote auf: „Einige Eltern waren sich nicht sicher, ob und wie ihre Kinder den Ausflug bewältigen“. Also machten sie sich getrennt von der Kindergartengruppe auf den Weg in den Tierpark, um ihre Kleinen heimlich und aus der Ferne zu beobachten.

„Sie mussten schon einige Handstände vollbringen, damit das Versteckspiel nicht auffliegt“, schmunzelt Hacker und freut sich schon jetzt auf das nächste Mal, wenn es für die Strolche wieder heißt: “Auf nach Olderdissen“!

Geisterspucke, schwebende Eier und Kapillarkraft - Mini-Forscher sind Lebensmitteln auf der Spur

Das macht Spaß: Hedi (v. l.), Praktikantin Friederike Rethage, Suzan und Alexia formen Gegenstände aus Zuckerteig

Eier, Mais, Speisestärke, Öl – wir verwenden täglich und ganz selbstverständlich Lebensmittel bei der Nahrungszubereitung. Wie verblüffend ihre Welt sein kann, haben Kinder der DRK Kita Heeper Strolche in spannenden Experimenten erforscht. Im Rahmen täglicher Angebote waren sie eine Woche lang verschiedenen Lebensmitteln und ihren Eigenschaften auf der Spur.

Eine Gruppe mit Kindern hat mit Wasser, Öl, Lebensmittelfarbe und einer Lampe eine effektvolle Lava-Lampe selbst gemacht. Das funktioniert deshalb so gut, weil sich Wasser und Öl nicht mischen, erkennen die Kinder schnell und können von dem Schauspiel gar nicht genug bekommen. 

Lauter kleine Strohhalme: Ronny nimmt Staudensellerie genauestens unter die Lupe

Im Restaurant gehen die Mini-Forscher der Kapillarkraft von Pflanzen auf den Grund. Blumen und Staudensellerie werden in farbiges Wasser gestellt und täglich untersucht. „Da sind ganz viele Strohhalme in der Pflanze“, erklärt der dreijährige Giona das Phänomen.

Mais kann ganz verschieden aussehen. Mit Playmais kann man tolle Dinge basteln. Als Maiskolben, Dosenmais, Flips oder Cornflakes schmeckt er lecker. Und mit ein wenig heißem Öl verwandelt er sich in köstliches Popkorn. Weniger köstlich ist das Wasser, dass eine andere Gruppe so lange salzt, bis das darin befindliche Ei schwebt. Und „richtig eklig“ riechen Eier, deren Schale sich nach einigen Tagen in Essig auflöst. „Die Eier waren ganz glubschig, fast wie ein Flummi, sagt die fünfjährige Hedi.

Veränderte Wasserdichte: Amira (v.l.), Nawris, Luis, Melda und Suzan lassen Eier in Salzwasser schweben

Geisterspucke aus Speisestärke und Wasser, Knete aus Zuckerteig, Salzkristalle züchten, Windel-Gelee herstellen: Die Liste spannender Experimente war lang. Täglich erzählten die zwei- bis sechsjährigen Forscher über ihre Beobachtungen, dokumentierte das Kita-Team die Ergebnisse. „Die Forscherwoche soll der letzte Baustein auf dem Weg zur erfolgreichen Rezertifizierung zum Haus der kleinen Forscher sein“, erläutert Kita-Leiterin Marita Gelbe Kruse. Mit diesem Titel wurde die Einrichtung bereits im Juni 2013 ausgezeichnet. Am Ende der Projektwoche feierten Kinder, Eltern und das Strolche-Team ein fröhliches Forscherfest.

Kleine DRK Rocker lernen English - Musiker Paul Lindsay gibt Kinderkonzert

„What´s your name?“ – „My name is Hedi“. Mit rockigen Liedern und einfachen Texten begeistert Paul Lindsay die DRK-Kinder mühelos für die englische Sprache.

Festival-Stimmung im Kindergarten: Paul Lindsay, Entwickler des Early-English-Konzeptes, gab jetzt vor rund 60 Vorschulkindern, Erzieherinnen und Erziehern aus fünf Bielefelder Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ein Early English Kinderkonzert. Neben bekannten Liedern aus dem Early English Programm hatte er die Lieder seiner neuen CD „Happy! - English songs for cool kids!“ im Gepäck.

Mit neuen, deutlich rockigeren Liedern zeigt Lindsay dort, was er musikalisch so alles drauf hat. „Eltern sind immer mit dabei, wenn die Kinder zu Hause Early English Songs hören“, sagt der nordirische Lehrer und Musiker. Also seien diesmal in das neue Album musikalische Elemente der Beatles, von Led Zeppelin oder Elvis Presley eingeflossen.

Begeisterte Vorschulkinder feierten beim DRK Kinderkonzert eine rockige Early English Party.

Mit diesen Namen konnten die DRK-Vorschulkinder nichts anfangen (Lindsay: „Die kennt ihr nicht? Das muss sich unbedingt ändern!“), trotzdem waren sie mit Feuereifer dabei. „Wichtig sind dabei reduzierte Texte, dann klappt das eigentlich immer sehr schnell“, sagt Lindsay. Richtig laut wurde es aber bei den Evergreens wie „Ten little fingers“, „Beautiful Coulours“ oder „Happy Birthday“. Deswegen gab es auch viel Lob vom Early English-Erfinder: „Das ist ja toll hier – wie bei einem richtigen Rockkonzert!“ Entsprechend begeistert war Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse: „Pauls Lieder sind immer mitten aus dem Leben der Kinder“. Es gehe ums Spielen, Zählen, um Farben, schlechte Laune oder wie man sich begrüßt. „Neu sind Lieder zu aktuellen Themen wie Wackelzähne oder die bevorstehende Schulzeit“, sagt die Kita-Leiterin.

Die Vorschulkinder der Kita Heeper strolche sind ganz stolz auf das gemeinsame Foto mit dem Early English Erfinder Paul Lindsay (Mitte).

An der Entwicklung einiger Texte hatten die Early English Experten aller Bielefelder DRK-Kitas im vergangenen Jahr mitgewirkt. „Ein tolles Erlebnis“.

Seit 2009 haben rund 400 Vorschulkinder das Early-English-Programm im DRK Kreisverband Bielefeld e. V. absolviert.

Spielerisch lernen sie dort einfache Lieder und erste Redewendungen in englischer Sprache.

 

Mutig, fair und stark wie ein Bär - Vorschulkinder der DRK Kita Heeper Strolche lernen Selbstbehauptung

Ein Sandwich aus Jungen: Erik (verdeckt, von unten), Deniz, Jayce, Luca und Anton beweisen Mut und Vertrauen, andere so nah an sich heranzulassen.
Mal sehen, wer hier wen trifft: Mittels kleiner Bewegungs- und Raufspiele entwickeln Kinder (im Vordergrund v. l. hier Hedi und Ayse) mehr Selbstbewusstsein.
„Wir haben Mut, wir sind fair, wir sind stark – wie ein Bär!“ - Gemeinschaft macht alle stark: Erzieherin Franziska Micik (v. l.), Luca, Anton, Deniz, Hedi, Lisa, Charlotte, Ayse, Kursleiter Stefan Gröger, Jayce, Sina Tonnemacher, Livia und Erik.

Mit dem Übergang in die Schule treten Kinder in eine neue Welt. Das ungewohnte Umfeld, unbekannte Mitschüler und neue Regeln können eine Vielzahl an Unsicherheiten verursachen. Um sich im Alltag und später in der Schule besser zurechtzufinden, benötigen Kinder vor allem eine gehörige Portion Selbstwertgefühl, Mut, Entschlusskraft sowie soziale Kompetenzen.

Erstmalig absolvieren Vorschulkinder der DRK Kita Heeper Strolche jetzt das Selbstbehauptungsprogramm „Bärenstark in Bielefeld“. Von der Sportjugend konzipiert zeigen ausgebildete Übungsleiter aus Bielefelder (Kampf-) Sportvereinen den Vorschulkindern, wie „bärenstark“ sie sind. Bei den Strolchen leitet Stefan Gröger aus dem Verein TAO Bielefeld das Angebot. „Wenn die Kinder aus sich herauskommen, einfach mitmachen und dabei Spaß haben, ist das ein Erfolg“, sagt der Kampfkunst Fachsportlehrer.

Und Spaß hatten sie! Egal, ob es hieß, sich beim Sandwich-Spiel mit mehreren Kindern aufeinanderzulegen, sich durch eine enge „Gletscherspalte“ zwischen zwei Turnmatten zu zwängen oder dem Gegenüber auf die Füße zu treten, ohne selbst getroffen zu werden: Die kleinen Strolche waren mit Feuereifer dabei. Eine Rolle vorwärts über die Matte und anschließend eine Runde in die Handschuhe Grögers geboxt? Kein Problem! „Dass in dieser Gruppe alle Kinder die Rolle beherrschen, ist wirklich toll“, lobt Gröger. In Zeiten, in denen immer häufiger beide Eltern berufstätig sind, fehle im Alltag oftmals die Zeit, mit Spiel und Sport die motorischen und koordinativen Fähigkeiten ihrer Kinder zu fördern.

Mit Bewegungs- und kleinen Raufspielen auf der Matte stärkt Gröger das Selbstbewusstsein der Kinder und sensibilisiert sie gleichzeitig für Werte wie Hilfsbereitschaft, Mut und Respekt. Dabei streut er auch schon einmal als Belohnung für gutes Mitmachen eine kleine Judo-Einheit ein. „Sich von jemand anderem anfassen lassen, anderen zu vertrauen und zu wissen: Ich kann das schaffen! All dies war anfangs nicht immer leicht für die Kinder“, sagt Erzieherin Franziska Micik.

„Es ist schön zu beobachten, wie sie innerlich wachsen und selbstbewusster werden, wenn man sie immer wieder lobt oder nach kleinen Missgeschicken aufbaut“. Deswegen heißt es auch am Ende der Stunde: „Ihr habt super mitgemacht und gut zugehört – noch viel besser als beim letzten Mal“. Auf solche Weise angespornt endet eine aufregende Stunde mit dem von Gesten begleiteten Abschlussritual: „Wir haben Mut, wir sind fair, wir sind stark – wie ein Bär!“