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News | Aktuelles 2014

Kostenlose Rotkreuz-App „MeinDRK“ - Mit der Rotkreuz-App sicher durch das Jahr

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Musik, Tanz und Theater Nikolausfeier der DRK Kita Heeper Strolche mit buntem Programm

Viel Spaß hatten die Kinder bei der Line Dance Darbietung des Vereins Linedance4all.
Zum Schluss gab es ein Kästchen mit Schmunzelstein vom Nikolaus.

Der Tannenbaum im DRK Ortsverein Bielefeld-Zentrum schien noch etwas heller zu strahlen, als Kinder, Familien und das Team der DRK Kita Heeper Strolche ihm zu Ehren mit dem Lied „O Tannenbaum“ die Nikolausfeier eröffneten. Einen Hauch englischer Weihnacht verbreitete die Darbietung des Liedes „Candle light, shining very bright“ der Early-English-Kinder. Gemütlich geschmückte Tische und warmes Licht sorgten für eine adventliche Atmosphäre. Fleißige Eltern hatten das festliche Buffet mit süßen und herzhaften Leckereien bestückt – kurzum: Es weihnachtet bei den Strolchen.

Einen ersten Höhepunkt bildete die Line Dance-Aufführung „Es schneit, es schneit“ der kleinen Nachwuchs-Tänzer. Initiiert hatten das Projekt Petra Neißkenwirth und Laura Nagel vom Bielefelder Verein Linedance4all. Hintergrund: Die 15-jährigen Mädchen möchten Ende 2015 mit ihren Vereinskolleginnen zur Line Dance Weltmeisterschaft ins amerikanische Nashville reisen. Das fehlende Geld für die Flugtickets verdienen sich die Aktiven durch Projekte und Aufführungen in Bielefelder Kitas. „Drei Tickets haben wir schon zusammen“, sagte Neißkenwirth, bevor sie mit Laura Nagel noch eine Kostprobe ihres Könnens gab. Am Ende waren alle begeistert und Marita Gelbe-Kruse konnte den Tänzerinnen eine Spende von Eltern und Förderverein in Höhe von 175 Euro überreichen. „Eine schöne Idee“, findet die Kita-Leiterin. „Die Kinder hatten großen Spaß“. Deswegen soll das Tanzprojekt auch im nächsten Jahr noch einmal wiederholt werden.

Ein Vorleseangebot im Turnraum mit der Geschichte vom allerkleinsten Tannenbaum ermöglichte es den Eltern, Gespräche in entspannter Atmosphäre zu führen, während die kleinen Strolche etwas zur Ruhe kommen konnten. Das war auch dringend nötig, machten sich doch zahlreiche Schauspiel-Talente rund um Regisseur Uwe Hacker daran, das Stück „Weihnachten nach Maß“ nach der gleichnamigen Geschichte von Birdie Black und Rosalind Beardshaw aufzuführen. Ein einzelner roter Stoffballen macht dabei nicht nur eine Prinzessin glücklich - nein, bis hin zur kleinen Maus findet jeder etwas, was er für einen lieben Verwandten daraus schneidern kann und damit das Weihnachtsfest unvergesslich macht. Die Kinder machten ihre Sache großartig und wurden zu Recht mit großem Applaus belohnt.

Und dann war es endlich soweit: Der Nikolaus selbst beehrte die Feier mit seinem Besuch. Und da Strolche-Kinder immer schön brav und artig sind, hatte er gleich vier Bobbycars für das Außengelände der Kita im Gepäck. Er fand sogar die Zeit, den Kindern die Geschichte von den Schmunzelsteinchen vorzulesen. Jeder Zwergenmensch schenkte dem anderen ein Steinchen und bekam auch immer wieder eins geschenkt. Und die kostbaren Steinchen der Freude gingen niemals aus. Damit sich die Kinder immer daran erinnern sollten, wie wichtig es ist, sich gegenseitig Liebe und Freundschaft zu schenken, bekamen alle ein Schmunzelsteinchen in einem kleinen Kästchen geschenkt.

Erfüllt von dem schönen Nachmittag konnten alle Gäste nach Hause gehen. Das Strolche-Team  dankt allen Akteuren, die mit ihrem Engagement, leckerem Essen, Musik, Tanz und Theater zum Gelingen der Feier beigetragen haben.

„So wichtig wie das tägliche Zähneputzen“ - Projektwoche in der DRK Kita Heeper Strolche soll Lust am Lesen wecken

Verkehrssicherheitsberater Lothar Prüßner las Geschichten aus der „Kinderland Verkehrsschule“ von Renate Weinberger.
Zieh dich hell an: Die kleinen Strolche lernten, dass helle Kleidung Unfälle im Straßenverkehr vermeiden kann.

Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, können besser sprechen und leichter lesen. Wer Kindern vorliest, fördert ihre Sprachentwicklung, Konzentrationsfähigkeit und Fantasie und stärkt die familiären Bindungen. Dennoch lesen fast ein Drittel aller Mütter und Väter in Deutschland ihren Kindern selten oder gar nicht vor. Das ergab die Vorlesestudie 2014 der Stiftung Lesen.

Grund genug für Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse, in der DRK Kita Heeper Strolche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), eine Projektwoche rund ums Lesen und Vorlesen durchzuführen. Eltern, Großeltern, Sprachbildungskräfte und Erzieherinnen lasen den Kita-Kindern täglich Geschichten aus Kinderbüchern vor, um sie für die Lust am Lesen zu begeistern. Ebenfalls auf dem Programm standen Besuche der Stadtteil- und Stadtbibliothek.

Den Höhepunkt und Abschluss der Projektwoche bildete der Besuch von Lothar Prüßner. Der Verkehrssicherheitsberater der Polizei Bielefeld las Geschichten aus der Kinderland Verkehrsschule von Renate Weinberger. „Das ist für mich eine Premiere heute“, erzählte Prüßner. Er freue sich über die Möglichkeit, den Kindern das Thema Verkehrssicherheit in einem ganz anderen Rahmen „mit Kuschelecke und Lesen“ näher zu bringen. Und so lernten die Kinder ganz nebenbei, dass man sich im Auto anschnallt, helle Kleidung im Winter hilft, andere Verkehrsteilnehmer zu erkennen, und dass man einem Polizeiauto mit Martinshorn im Straßenverkehr Platz machen muss.

Für Kita-Leiterin Gelbe-Kruse ist die Lesewoche ein weiteres Steinchen im Mosaik der Leseförderung. „Weil Bücher so wichtig sind, haben wir eine große Auswahl an Kinderbüchern“, sagt sie. Vorlesen ist ein zentraler Bestandteil unserer alltagsintegrierten Sprachförderung“. Bei den Strolchen wird täglich vorgelesen, gewöhnlich morgens und in der Mittagspause. „Für unsere Kinder ist das so wichtig wie das tägliche Zähneputzen“, sagt sie.

Der Bundesweite Vorlesetag gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands: Die Initiatoren DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung möchten Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken. Der Aktionstag folgt der Idee: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Im vergangenen Jahr gab es eine Rekordbeteiligung: Über 80.000 Vorleserinnen und Vorleser beteiligten sich am Bundesweiten Vorlesetag, darunter viele Prominente aus Politik, Kultur und Medien.

„Kannst Du mich verstehen?“ Kinder aus Heeper DRK Kitas erforschen Kommunikation

Erzieherin Ilona Grabsch demonstriert Jayce (5) die Schallwellen eines Esslöffels. Emila (6, v. l.), Hedi(4), Charlotte (5, verdeckt) und Ronny (4) beobachten gespannt.

Smartphone, Tablet-PC, Internet – viele Kinder nutzen alltäglich und ganz selbstverständlich elektronische Medien. Technische Neuerungen beeinflussen die Art, wie sie ihre Welt erleben. Dies bietet Chancen und Risiken zugleich. Damit Kinder den Umgang mit moderner Kommunikation erlernen können, müssen sie die Grundlagen des Informationsaustausches verstehen. Grund genug also für rund 140 Mädchen und Jungen aus den Heeper DRK Kitas Nestwerk, Heeper Strolche und Lummerland, anlässlich des bundesweiten Tages der kleinen Forscher Arten und Wege der Kommunikation zu erkunden.

An diesem Tag entdeckten die Nachwuchsforscher anhand Klangschalen oder Bestecktelefonen, wie Schallwellen Geräusche übertragen.

Erzieher Uwe Hacker bastelte mit Anton (v. l.), Deniz, Max und Samantha Telefone aus verschiedenen Gegenständen.

„Das hört sich an wie ein Gong“, stellt die sechsjährige Emilia fest. Mithilfe von Seilen machen die Kinder das Prinzip sichtbar. Sie schicken Wellen vom einen Ende des Seils zum anderen. „Kinder wollen wissen, wie die Welt funktioniert. Das macht Spaß und sie lernen ganz von selbst“, sagt Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse.

„Unsere Kinder wachsen in einer digitalisierten Gesellschaft auf. Sie sollten daher so früh wie möglich verstehen, was hinter der Technik steht“, ergänzt Kita-Leiterin Christina Grabow. Andere Gruppen experimentieren daher mit selbst gebastelten Dosentelefonen oder erforschen, warum der Empfang bei schnurlosen Telefonen oder Handys manchmal gestört ist.

 

Trockenübungen: Ogulcan (4, v. l.) und Thomas suchen Buchstaben auf der Computertastatur.

Dazu verpacken die Kinder ein Telefon wechselweise in Handtücher, Pappkartons, Kunststoffeimer, Alufolie oder Metalltöpfe. Warum das Telefon im Kochtopf nicht klingelt, ist für Mailin (6) ganz einfach. „Der Topf sagt nein“, sagt sie.

„Durch altersgemäße Experimente entwickeln Kinder schon früh Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik. Das ist der beste Ansatz für jede weitere Förderung“, sagt Kita-Leiterin Ursula Reinsch. Deswegen erforschen die Kinder in DRK Kitas seit Herbst

2009 regelmäßig mathematische und naturwissenschaftliche Phänomene aus ihrem Alltag. Das Engagement der drei Heeper DRK Einrichtungen wurde von der Stiftungsinitiative Haus der kleinen Forscher zwischenzeitlich belohnt: Alle sind zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert.

 

Information

Das „Haus der kleinen Forscher“ ist eine bundesweite Stiftungsinitiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Sie hilft mit ihren Angeboten Pädagogen dabei, Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter bei ihrer Reise in die Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu begleiten. Dabei stellt die Stiftung den teilnehmenden Einrichtungen kostenlos Arbeitsunterlagen zu verschiedenen Themen zur Verfügung. Bundesweit haben sich bislang rund 27.000 Kitas und Grundschulen der Initiative angeschlossen.

www.haus-der-kleinen-forscher.de

Kita-Kinder entdecken Spaß am Schwimmen - Vorschulprojekt in der DRK Kita Heeper Strolche erfolgreich abgeschlossen

Wie die Fische im Wasser: Emilia, Thomas, Naureen, Leni, Isabel, Maxi, Michael und Carlotta (v. l.) üben mit Klaus Matzek schwimmen

Früh übt sich, wer ein Meister werden will – das trifft besonders auf acht Vorschulkinder der Kita Heeper Strolche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zu. Sie haben jetzt im Rahmen der Vorschulerziehung erfolgreich am Schwimmprojekt teilgenommen. Dabei stand der Spaß am und im Wasser im Vordergrund.

Als Pilotprojekt wurde das Schwimmen für Vorschulkinder erstmalig 2012 in der DRK Kita angeboten. „Bis zu einem Drittel der Viert- bis Sechstklässler in NRW kann nicht schwimmen“, sagt Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse. Zwar sei Schwimmen nach dem Grundschul-Lehrplan Pflicht, dennoch reiche der Unterricht oft nicht aus, um Kinder zu sicheren Schwimmern zu machen. „Darüber hinaus fehlt vielen Eltern Zeit und Geld für Schwimmunterricht“, erläutert Gelbe-Kruse.

Mit Schwimmnudel geht es ganz leicht: Thomas macht erste Schwimmversuche.

Die Grundidee des Projektes ist daher einfach: Wer Spaß im Wasser hat, hat keine Angst. „Das ist ganz wichtig und hilft, wenn die Mädchen und Jungen später schwimmen lernen“, betont Erzieherin Franziska Micik. Gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Helfer Klaus Matzek begleitet sie die Schwimmgruppe. Beide haben das DLRG-Rettungsschwimmabzeichen in Silber erworben und sind damit bestens für die Aufgabe gerüstet. „In erster Linie geht es darum, den Kindern ein Gefühl fürs Wasser zu vermitteln“, sagt Micik und ergänzt: „Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn sie entdecken, dass das Wasser trägt.“

Nun liegt es an den Eltern, das Gelernte zu vertiefen. Ein erster Grundstein ist gelegt.

Christina-Carolin Rempe

Spielend Englisch lernen - 5 Jahre Early English im DRK Kindergarten

Ganz nah dabei: Isabel, Leni, Laureen, Carlotta, Emilia und Thomas (v. l.) lernen mit Early-English-Erfinder Paul Lindsay (Mitte) Lieder und erste englische Redewendungen.

 „Hello, my name is Paul. How are you?” Mit seinen ersten Sätzen zaubert der nordirische Lehrer und Musiker Paul Lindsay ein Lächeln auf die Gesichter der Kinder. “I am very well, thank you”, tönt es ihm vielstimmig entgegen. Lindsay, Entwickler des Early-English-Konzeptes, feierte jetzt mit rund 80 Vorschulkindern, Erzieherinnen und Erziehern aus allen acht Bielefelder Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) fünf Jahre Early English im DRK. Dort lernen alljährlich Kinder im letzten Kindergartenjahr Lieder und erste Redewendungen in englischer Sprache.

 „Eigentlich hat mich ein Vater auf die Idee gebracht“, erzählt Lindsay von den 15 Jahre zurück liegenden Anfängen des Konzeptes. Dieser wünschte sich für seine fünfjährige Tochter Englischunterricht. „Es gab keine Materialien.“ Also habe er alles zuerst an seinen eigenen Kindern ausprobiert.

Happy birthday: Musiker und Lehrer Paul Lindsay (re) singt mit Vorschulkindern aus allen DRK-Kitas zum fünfjährigen Jubiläum des Early-English-Programms.

Die Methode ist verblüffend einfach: „Die Kinder spielen Englisch und haben dabei so viel Spaß, dass sie das Lernen gar nicht bemerken“, sagt Lindsay, greift zu seiner Gitarre und zeigt, wie das in der Praxis aussieht: „English is easy, English is fun“, „One little, two little, three little fingers”, “Beautiful colours” – es wird richtig laut, als die kleinen Sprachtalente die bekannten Lieder mitsingen. „Musik und Rhythmus unterstützen die in diesem Alter besonders ausgeprägte Merkfähigkeit der Kinder“, erläutert Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse. Die Aussprache falle den Mädchen und Jungen leicht und die Worte werden ihnen schnell vertraut. „So wird die gesamte spätere Sprachkompetenz gestärkt.

“Kindergartenkinder, die schon englische Grammatik büffeln und Vokabeln pauken, anstatt mit ihren Freunden zu spielen? „Davon ist unser Early English-Konzept weit entfernt“, sagt Gelbe-Kruse. Der English-Kurs sei nicht mit dem Schulunterricht vergleichbar. Die Methode basiert auf dem Erlernen von kurzen, einfachen und eingängigen Liedern, in denen jeweils ein Lernziel enthalten ist. Sie erzählen die Geschichte von Annie und Alex, die auf ihrer Reise durch das „Rainbowland“ viele Abenteuer erleben.

Der Early-English-Kurs findet über einen Zeitraum von etwa acht Monaten einmal wöchentlich in Kleingruppen statt. Die Kursgebühr beträgt 46 Euro. Darin enthalten sind Unterrichtsmaterialen, eine CD und die Teilnahme am Annie und Alex-Mini-Musical zum Ende der Kindergartenzeit. Seit 2009 haben rund 300 Kinder das Early-English-Programm im DRK Kreisverband Bielefeld e. V. absolviert. Bundesweit nehmen etwa 5.000 Kinder an dem Programm teil. Information unter  www.annie-alex.com.

Gesund von klein auf - DRK Kita Heeper Strolche schließt Gesundheitsprojekt mit Mini-Sportabzeichen ab

Engagiert: Einen Tag nach den Jungs legen auch die Mädchen das Mini-Sportabzeichen mit Erfolg ab.

Die Kinder der Kita Heeper Strolche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben sich im Rahmen einer Projektwoche intensiv mit dem Thema Gesundheit beschäftigt. Dabei standen gesunde Ernährung und Bewegung im Mittelpunkt vielfältiger Angebote. Höhepunkt des Gesundheitsprojektes war die Verleihung des Minisport-Abzeichens der Bielefelder Sportjugend an 23 Mädchen und Jungen im Alter von 4 bis 6 Jahren.

Ernährungsgewohnheiten werden in den ersten Lebensjahren geprägt. „Die Verantwortung der Kita für das spätere Ernährungsverhalten der Kinder wächst“, sagt Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse. In der DRK Kita Heeper Strolche essen 29 von 40 Kindern zu Mittag. Daher will man in der Einrichtung gesunde Ernährung, aber auch Bewegung verstärkt in die alltägliche pädagogische Arbeit einbinden.

Selbst gemacht schmeckts einfach besser: Lisa, Ayse und Jayce (v. l.) bereiten das Mittagessen vor

Während des Projektzeitraums kochten die Kinder jeden Tag gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern. Gemüsesuppe, panierte Fischwürfel, Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Spaghetti mit Tomatensoße, Gemüse- und Obstspieße standen dabei auf dem Speiseplan. „Die Kinder essen wie die Scheunendrescher“, schmunzelt Gelbe-Kruse, „weil man eher probiert, was man selbst zubereitet hat“. So wurde auch aus der selbsternannten „Ananas- Hasserin“ Leni (6) ein Ananas-Fan: „Das hat keine drei Minuten gedauert“, erzählt Gelbe-Kruse.

Den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder fördert man in der DRK Kita Heeper Strolche mit Spiel- und Sportangeboten und einem anregenden Bewegungsumfeld.

Hoch motiviert: Die Jungen der DRK Kita Heeper Strolche zeigen stolz ihre Laufkarten für das Mini-Sportabzeichen. Sandra Käthner, Svenja Knapp und Franziska Micik (hinten, v. l.) betreuen das Projekt.

Um das Minisportabzeichen zu erlangen, bewältigten die Kinder verschiedene Aufgaben und Stationen zum Laufen, Werfen, Springen und Balancieren. „Mit jeder Station schulen wir eine bestimmte motorische Fähigkeit“, sagt Gelbe-Kruse. Am Ende der Projektwoche hatten 10 Jungen und 13 Mädchen Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordination unter Beweis gestellt. In einer Feierstunde nahmen sie stolz die Urkunden entgegen.

Möglich geworden ist die Projektwoche mit finanziellen Mitteln aus dem Projekt „Frühkindliche Gesundheitsförderung in Kitas“, einer Kooperation des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Bielefeld und den Kitas im DRK Kreisverband Bielefeld e. V.  Bis September 2015 fließen zugunsten des Projektes insgesamt rund 9.000 Euro Fördermittel an die DRK Kita Heeper Strolche.

Christina-Carolin Rempe